Übersicht über die Aufgaben der Geschäftsstelle der VSA-Plattform Wasserqualität

Wissensvermittlung

Die Plattform sammelt das aktuelle Wissen zum Thema stoffliche Wasserqualität, bereitet dieses auf und stellte es der Praxis in geeigneter Form zur Verfügung. Thematische Schwerpunkte sind Mikroverunreinigungen (insbesondere in kleinen Fliessgewässern), der biologische Zustand der Gewässer, die Identifizierung von Quellen und Ursachen der stofflichen Belastungen sowie die Wirksamkeit von Massnahmen zur Belastungsreduktion. Damit ist die Plattform Ansprechpartnerin für kantonale Fachstellen, private Büros, den Bund, die Centres de Compétences des VSA sowie weitere Betroffene und informiert diese aktiv. Basierend auf diesem Wissen werden mit den Partern Vorschläge für Massnahmen zur Belastungsreduktion erarbeitet.

Erfahrungsaustausch

Die Wasserqualität oberirdischer Gewässer wird in der Schweiz hauptsächlich von den kantonalen Vollzugsbehörden beziehungsweise durch beauftragte private Firmen erfasst. Zahlreiche Kantone, die Forschung und gewisse Büros haben bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt. Zudem führen Bund und Kantone seit 2011 gemeinsam Erhebungen zur Wasserqualität von nationalem Interesse durch (NAWA). Erfahrungen aus diesen Monitoringprogrammen, ergänzt mit Erkenntnissen aus der Forschung, werden aufgearbeitet und den relevanten Akteuren zur Verfügung gestellt. Von Interesse sind dabei zum Beispiel die Messstellenauswahl, die Probenahmestrategie oder die Beurteilung der Wasserqualität.

Offene Fragen klären

Die Plattform identifiziert offene Fragen im Zusammenhang mit der schweizweiten Erfassung und Beurteilung der Wasserqualität. Zudem werden auch offene Fragen der CCs des VSA in Bezug auf Wasserqualität durch die Plattform beantwortet. Je nach Komplexität der Fragestellung werden diese direkt von der Geschäftsstelle der Plattform bearbeitet oder es werden Projekte initiiert und fachlich begleitet.

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